Einleitung
Die Welt hat sich verändert, selbst Ihre Bank bestraft Sie heute, wenn Sie nicht per „electronic banking“ mit ihr korrespondieren – in Form höherer Buchungsgebühren.
Der Autor, Peter M. Marxbauer, der iMarketer, hat auch schon das „hohe Alter“, in dem man sich noch an andere Zeiten erinnern kann. Aber was bringt das Gejammer, wir müssen alle mit der Zeit gehen, wie man sagt, flexibel sein – dynamisch!
„Früher, da war doch alles viel besser, sogar die Zukunft!“, Karl Valentin … denken Sie vielleicht auch … es stimmt zum Glück nicht, eigentlich ist heute alles viel besser, nur etwas anders. Früher musste man noch am Bankschalter anstehen um seine Geschäfte zu erledigen (natürlich die Bankgeschäfte), heute „ein Klick“ und schon ist alles passiert.
Wie war das doch gleich mit dem „?“ … fragt vielleicht Ihre Tochter. Früher haben Sie geantwortet: Erinner mich zu Hause noch einmal, wir haben ein Lexikon, da können wir nachsehen. Man war ja schließlich wer, hatte sogar ein Lexikon, vielleicht sogar mehrere … in Leder gebunden!
Heute schlägt man bei Google, Yahoo oder Bing nach … ehrlich komfortabler!
Und die Einkäufe, wenn es etwas nicht gegenüber beim Supermarkt gab, grübel … da war doch ein Laden in der Fußgängerzone, oder? Wo war der denn gleich … einen Freund angerufen … schon geklärt, jetzt kennt man den Laden … dann muss man aber erst hinfahren, parken (alternativ Strafzettel zahlen), endlich hält man das Objekt der Begierde in Händen … zu welchem Preis?
Ist das heute einfach, auf Diensten wie „ciao“ oder ähnlichen bekommen Sie gleich gezeigt wo es am Billigsten ist … schade nur um die Läden! Das jüngste Beispiel, das bekannte Kaufhaus „Quelle“, spricht Bände – Kommentar überflüssig!
Der Paradigmen-Wechsel
„Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit!“, Bill Gates
Besser als der größte Visionär und reichste „self made“ Milliardär unserer Zeit kann man es wohl nicht auf den Punkt bringen.
Warum Internet
Darum! Möchte man sagen … siehe letzten Absatz. Wenn es nichts Anderes mehr gibt und das ist kaum zu übersehen, dann muss man sich eben damit beschäftigen. Großunternehmen kommunizieren nur noch über das Internet, sogar bei den internen Telefonaten. Machen Sie es ihnen gleich, verwenden Sie MSN, Skype, Yahoo … kostet ja nichts.
Selbst kleine Unternehmen werden heute gezwungen, ihre kaufmännischen Angelegenheiten, wie Rechnung senden, etc., über das Internet zu erledigen. Es ist ja auch sehr einfach, mittlerweile. Drucken an PDF-… schon steht das Dokument im .pdf-Format zur Verfügung und kann versendet werden.
Angeklickt und auf das Ablage-Icon gezogen, schon ist es auch archiviert … geht es noch einfacher? Ich denke nicht und deshalb geht der Weg dahin.
Die Frau des „iMarketer“ meinte kürzlich, ich lade Euch zum Essen ein, da gibt es ein neues Restaurant in DerUndDer Straße … früher wäre man erst einmal hingefahren und hätte vorgesprochen … heute einmal „googeln“ (der Netbook ist sowieso ständig greifbar) und man hat alles was man braucht … Anruf, Tisch bestellen, essen gehen!
Der Kunde ruft an und fragt vorsichtig, was es denn wohl kosten wird, eine neue Filiale in IrgendWo an die hauseigene IT anzubinden. Schließlich hat er noch im Kopf, dass das einmal eine ziemliche Aktion war. Einen Router in Abstimmung mit dem neuen Provider konfiguriert, ohne Kosten vor Ort in Betrieb genommen und schon steht die neue Filiale, geht es denn noch einfacher? Das alles leistet das Internet heute für uns!
Warum eMail
Der Grund ist der gleiche, weil man längst nicht mehr auf den freundlichen Postboten warten mag, bis die Nachrichten eingehen. Alle wichtigen Messages werden heute elektronisch kommuniziert. Die Einzigen, die es noch nicht ganz verstanden haben und immer nach der Fax-Nummer fragen, sind Anwälte und ähnliche Berufe.
Sie suchen nach dem gerichtsverwertbaren Zustell-Nachweis. Eine Vision des iMarketers geht dahin, dass es die gelbe Post eines Tages nur noch für die Gerichtsvollzieher geben wird. Die Geschäftswelt jedenfalls braucht sie nicht mehr. Weshalb?
Im Business braucht man keine Zustell-Nachweise, im B2B-Bereich (Business to Business) spricht man längst auf Augenhöhe miteinander. Man weiß, wenn man seinen Kunden brüskiert, kauft er das nächste Mal eben anderswo.
Im B2C-Bereich (Business to Customer) hat sogar der Gesetzgeber einige Hürden eingebaut. Was nützt denn ein Zustell-Nachweis, wenn der Kunde ein gesetzliches Rücktrittsrecht hat. Er kann die bestellten Waren 14 Tage lang ohne Angabe von Gründen zurücksenden. Wofür soll da der Einschreibe-Zettel gut sein?
Ein freundliches eMail, in dem man seinen Geschäftspartner auf Augenhöhe, persönlich anspricht wirkt dagegen wahre Wunder, ohne Zustell-Nachweis.
Und dann die Kosten! Selbst wenn Sie es schaffen, das Meiste als Infopost zu versenden, zuzüglich des Papiers, des Druckes und des Kuverts, immer noch viel zu teuer. Investieren Sie lieber zwei Minuten, das Geschriebene noch einmal zu lesen, damit es freundlich und fehlerfrei ist, das bewirkt viel mehr!
Warum, warum?
Sie sehen, sich gegen das Internet und die damit einhergehenden Techniken zu wehren macht keinen Sinn. Das wäre, als würden Sie sagen, Sie kaufen nur handgefertigte Autos, weil ein Benz der oberen Klasse nicht reicht. Sind Sie sicher? Haben Sie immer Fahrzeuge von Aston, Bugatti und Maybach gefahren? Gratulation!
Da wir das nicht glauben, haben wir unser eBook fortgesetzt. Für Sie!
Immer diese Anglizismen … dieses Denglisch!
Was würde es Ihnen helfen, wenn Sie unser Buch problemlos lesen und verstehen können, sich dann aber auf dem Internet nicht zurechtfinden?
Die Sprache des Internet ist Englisch und deshalb verwenden wir feststehende Begriffe in Original-Sprache. Dennoch immer erst einmal übersetzt und oft auch erklärt. So sollten Sie kein Problem haben, dem Geschriebenen zu folgen. Der Autor lernte auch Englisch in der Schule, wie viele von Ihnen, hat aber für alle Fälle immer das LEO-Gadget (Miniprogramm) am rechten Bildschirmrand.
Versuchen Sie nicht, das Internet zu ändern, das wird ausgehen wie bei Sisyphos, Sie wissen schon, der Grieche mit der Kugel … ein Kampf, der nicht zu gewinnen ist. Aber Sie wollen doch gewinnen! Eignen Sie sich stattdessen die paar Begriffe an und Sie werden schnell Freundschaft mit dem Web schließen.
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