Die Domain
Durch den richtigen Domain-Namen bis zu 20% Traffic buchen! Dauerhaft und kostenlos.
Ja, Sie lesen richtig! Schon die Namensfindung für die neue Domain ist nicht trivial und egal schon gar nicht. Nehmen wir an, Sie heißen Huber und sind Masseur. In Deutschland sind Sie außerdem tätig.
Sie werden sich vermutlich daran machen, die folgenden Domains zu registrieren:
- masseurhuber.de
- hubermasseur.de
- masseur-huber.de
- huber-masseur.de
Schade, jetzt haben Sie schon den schlimmsten Fehler gemacht, den man machen kann. Sie haben die Domain mit Ihrem Namen verbunden und den muss man ja erst einmal kennen, bevor man auf die Idee kommt, ihn einzutippen. Sie haben damit bis zu 20% Traffic verschenkt, so sagt Google.
Die Rede ist von sogenannten Type-In Domains. Das sind Domains, die man einfach eintippt, in der Hoffnung, dass es da auch einen Anbieter gibt, wenn man etwas sucht.
Der richtige Name
Der reine Name, also huber.de, wird ohnehin nicht zur Verfügung stehen. Außerdem ist diese Domain nur als Selbstdarstellung zu gebrauchen. Der Besucher, der den Huber schon kennt, der braucht gewöhnlich die Internet-Site nicht oder er weiß die Adresse auswendig.
Wir nennen sie eine Nabelschau-Domain. Sie hat nur einen Zweck, nämlich dass Sie sich daran erfreuen, sie zu besitzen. Reiner Selbstzweck, kein Nutzen!
So eine Namens-Domain können Sie als zweite oder dritte Domain zusätzlich registrieren und dort ein Angebot für Stammkunden platzieren (Reservierung, Termin, etc.). Wenn es ein interessantes Angebot ist, wird es sicher genutzt und der Kundenbindung dienlich sein.
Neue Kunden (Interessenten) schickt man ohnehin nicht auf die Homepage, sondern auf eine sogenannte Landing-Page. Das ist die Seite, auf der Ihr Interessent landet und dort können Sie ihn nach allen Regeln der Marketing-Kunst „behandeln“.
Die Marke
Verwenden Sie niemals Marken-Namen und wenn Sie hundertmal „Siemens“ heißen. Wir würden sagen, Pech gehabt! Sie würden den Rechtsstreit mit so einem Giganten nicht durchstehen und am Ende würde man Ihnen die Domain gerichtlich absprechen, also wegnehmen. Es sei denn, Sie gehören zu der Gattung Mensch, die Schmerz liebt.
Für Ihren Erfolg im Internet ist das auch gar nicht nötig!
Suchbegriffe verwenden
Ihre wichtigste und erste Domain ist somit eine Type-In-Domain, bei der die Möglichkeit besteht, dass sie einfach so, ohne jede Suche oder Recherche, eingetippt wird. Zugegeben, das wird immer schwieriger, je mehr Domains einer TLD registriert sind.
Lassen Sie sich hier helfen, es gibt hervorragende Software, die bei der Domain-Suche behilflich ist und neben dem Mix aus Domain-Bestandteilen auch gleich prüft, was frei ist. Profis nutzen solche Software, wie ich auch. Damit können Sie für wenig Geld schnell zur TOP-Domain für Ihre Zwecke kommen. Mit dieser Domain arbeiten Sie künftig, sie ist somit eine kleine Investition wert.
Eine TLD ist eine „Top Level Domain“, in unserem Fall das „de“ nach dem letzten Punkt rechts. Auch die TLD trägt zu einem guten Type-In Ergebnis bei. Vermeiden Sie solchen Unsinn, wie zum Beispiel .us, wenn Sie nicht in den USA tätig sind, oder .ag, wenn Sie weder eine AG haben, noch in Antigua tätig sind. Das bringt zwar sicher ein paar Schmunzler, meist aber verächtliche.
Außerdem bewertet Google deutsche Seiten in Deutschland höher als andere. Die .de ist somit die erste Wahl für Sie als deutscher Anbieter.
Röntgen Sie Ihren Markt!
Ja, durchleuchten! Sie sollten erst einmal herausfinden, was rund um Ihre Branche/Nische für Suchbegriffe verwendet werden. Wir werden uns mit dem Thema noch tiefer beschäftigen, für den Moment nur so viel:
Was nicht gesucht wird, wird auch nicht gefunden!
… und wenn Sie es damit noch so gut gemeint haben.
Verwenden Sie nur Schlüsselworte, die auch gesucht werden und maximal Powerwords. So wie auch die folgenden Ergänzungen. Letztere sorgen dafür, dass ihre Domain überhaupt wahrgenommen wird. Benutzen Sie zur Recherche das folgende Tool:
https://adwords.google.com/select/KeywordToolExternal
Es ist von Google und es ist kostenlos. Google bedient den größten Teil des Marktes und das Tool wertet die
tatsächlichen Suchanfragen
von Google aus. Es ist die erste Wahl, weil Sie damit den größten Teil des Marktes abfragen und indirekt „den heiligen Gral“ die Datenbank von Google auswerten. Was will man mehr?
So kommen Sie zu einem Domain-Namen, der tatsächlichen Suchanfragen entspricht und die Wahrscheinlichkeit auf Type-In-Besucher wächst damit stetig. Tipp: Mehrere Domains registrieren! Siehe auch:
http://www.marxbauer.com/#Domain
Das Fazit dieses Kapitels lautet:
Verwenden Sie Gattungsbegriffe!
Eventuell mit Zusätzen oder Orts-/Stadtteil-Angaben. Die Kombination „Friseur“ und „Westend“ hätte in einer Stadt in Deutschland jeden Monat 150 Suchzugriffe! Das habe ich recherchiert. Wenn nur jeder 10. kommt, sind das 15 neue Kunden. Jeden Monat, für einen kleinen Friseurladen – nicht schlecht, oder?
Wir vermeiden hier bewusst Recherchen mit Begriffen wie „foto“, „digital“ oder „handy“. Die Ergebnisse werden allesamt unrealistisch, weil 7 und 8-stellig. Sie werden wohl auch nicht so verrückt sein und so einen Markt beackern wollen – hoffentlich!
Präfix und Suffix
Die Verlegenheits-Lösung!
Jetzt haben Sie sich so geplagt und dennoch nichts Passendes gefunden! Unser Bedauern ist Ihnen sicher, es bringt Sie nur nicht weiter. Die Lösung, da muss was irgendwie Sinnvolles davor oder dahinter. Ein Präfix oder ein Suffix!
Präfix-Vorschläge: web, go, 24, online, aber auch web-, go-, 24-, online-
Suffix-Vorschläge: tain, 24, web, now, online, point, auch mit Bindestrich davor …
Zugegeben, die Liste ist nicht vollständig und das kann sie auch gar nicht sein. Zu vielfältig sind die Möglichkeiten, vielleicht sogar im Besonderen für Ihre Branche/Nische.
Der Wurm, der Fisch und der Angler
Der Vergleich wird gerne herangezogen und er hat etwas sehr Bildliches.
Ein Wurm interessiert sich für nichts von Alledem, er wird nur gefangen. Als Köder, als Mittel zum Zweck! Das sind Ihre Domain-Namen und Ihre Keyword-Aktivitäten … eigentlich alle Ihre Marketing-Maßnahmen.
Anders der Fisch, er ist schon sehr interessiert an dem Wurm, als Nahrung. Der Fisch fürchtet aber den Angler, dadurch wird er ja selbst zur Nahrung.
Das ist unser Interessent!
Er lebt in ständiger Angst, irgendwo mit irgendeiner neuen Methode aus dem Teich (über den Tisch) gezogen zu werden. Seien Sie also verständnisvoll, wenn der Interessent nicht gleich zum Kunden wird. Er fürchtet das Risiko!
Der Angler hat an dem Wurm schon kein Interesse mehr, sonst würde er ihn nicht auswerfen sondern selbst essen. Das ist eines unserer größten Probleme: Hätten wir am Wurm, also am Köder (das sind unsere Marketing-Vorbereitungen!) ein Interesse, dann würden wir uns sorgfältiger darum kümmern. Nein, unser Interesse gilt dem Fisch, den wir essen wollen. Das ist ein Schritt zu weit, wir müssen erst den Fisch fangen, dann gibt es das Festmahl!
Deshalb bauen wir die tollsten Fallen (Shops und Homepages) und wundern uns dann, dass kein Fisch herein kommt. Kann auch nicht … wir haben keine oder schlechte Köder ausgelegt!
Fazit – Die richtige Domain!
Eine Idee über die richtige Vorgehensweise haben wir jetzt schon erarbeitet, Sie erinnern sich, Sie sind Masseur und heißen Huber!
Aber was haben wir komplett vergessen?
Der Kunde/Interessent sucht nicht nach Masseur, nur wenige! Er hat ein anderes Problem, nach dem er sucht:
Er hat Rückenschmerzen!
In der Summe aller Ausführungen heißt das für uns, wir müssen gute Köder auslegen, dann fangen wir auch Fische!
https://adwords.google.com/select/KeywordToolExternal
Wir müssen uns viel mehr mit den Wünschen des Interessenten (Fisch) beschäftigen, wenn wir ihn als Kunden gewinnen wollen. Also auch mit seinen Interessen (Würmer) … dann machen wir gutes und erfolgreiches Marketing.
Empfehlung: Legen Sie spätestens bei der zweiten Domain ein Dokument an, in dem alle Kontendaten abgelegt werden. Bei wem, wann registriert, wann wieder fällig, Verwaltungsdaten, etc.
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