Affiliate-Marketing

Anders als beim Link-Tausch haben Sie beim Affiliate-Marketing volle Kontrolle über die Inhalte. Im Gegenteil, Sie müssen sich sogar bewerben und der Werbetreibende (Merchant) prüft erst einmal Ihre Seite, ob er da überhaupt vertreten sein will. Oft müssen Sie zusätzlich erklären, dass Ihre Seite nichts mit Sex und Gewalt zu tun hat. Der Werbetreibende kennt nämlich das Problem mit der schlechten Nachbarschaft, die nicht nur seinen Ruf berührt, nein, zuletzt zahlt er sogar noch dafür!

Der Link-Friedhof

Klingt nicht gut und ist auch nicht gut. Setzen Sie Affiliate-Links sehr bedacht und gezielt ein. Wenn ein Link im Rahmen einer Produktbesprechung oder einer ausdrücklichen Empfehlung folgend eingesetzt wird, dann ist er sicherlich auch erfolgreich und wird gerne von Ihren Lesern benutzt.

Besteht hingegen die ganze Seite nur aus Links, mit wenig redaktionellem Bezug, so wird sie ebenso sicher von den Besuchern abgelehnt.

Kunden-Orientierung

Denken Sie einfach an Ihren Besucher. Customer-Centric wie das neudeutsch heißt. Er befindet sich auf dem Internet und er sucht dort Information. Das haben wir an anderer Stelle schon ausgiebig behandelt.

Schreiben Sie informative Texte, in die Sie behutsam, wenig, aber gezielt Ihre Affiliate-Links einsetzen. Das kann auch einmal ein reiner Text-Link sein. Es muss nicht immer das full-size-banner sein, das die Seite erschlägt und dem Leser entgegen springt „kauf mich“!

So ein abschreckendes Beispiel haben wir selbst unter

http://www.marxbauer.com/

Wäre das unsere Homepage, na danke!

Wir entschärfen diesen Effekt, indem auf diese Seite nur referenziert wird. Von anderen Internetseiten, wie http://www.24-success.com/ oder der http://www.marxbauer.de/. So können wir Seiten anbieten, die rein informativen Inhalt haben und kaum mit Affiliate-Links nerven.

Die .com Seite ist ellenlang und außerdem, so haben wir in Kapitel 1 gelernt: Wer sucht schon marxbauer. Eigentlich alles falsch. Alles? Nicht ganz, die .com Seite wird überhaupt nicht beworben, sie dient ausschließlich der Zusammenfassung der Werbe-Links. Nur ein Werkzeug.

Die meisten Affiliate Netzwerke arbeiten mit sogenannten Plattformen. Sie müssen sich als Werbetreibender je Plattform bewerben, also je Internet-Site. Das wird damit vereinfacht, befinden sich die Links doch nur auf einer Seite. Unsere anderen Seiten stellen nur eine Cross-Reference her. Den Link auf die Links, sozusagen.

Die Länge der Seite kann man mit sogenannten Ankern entschärfen. Sie springen dann einfach auf den Anker ein, zum Beispiel so:

http://www.marxbauer.com/#Coach

„Will ich haben!“

Jetzt sind Sie als Werbetexter gefragt. Sie müssen beim Leser das „Will ich haben“-Syndrom erzeugen. Mit Floskeln wie „Willkommen“, „Wir sind“, „Wir haben“ und „Wir machen“ locken Sie keinen „toten Hund“ hinter dem Ofen hervor. Aber, wie finden Sie diese Aufmacher:

  • Schockierender Report …
  • Endlich zu haben …
  • In den nächsten 5 Minuten erfahren Sie, wie …
  • 6 gute Gründe für …
  • 3 Sekunden, die Ihr Leben verändern …

Kommt schon besser, oder? Zumindest erreichen Sie damit, dass Ihr Besucher oder eMail-Empfänger weiter liest und das ist das erste wichtige Ziel. Man spricht auch von der Opening Rate, also die Zahl der Empfänger, die ein eMail überhaupt öffnen. Danach müssen Sie erreichen, dass sie bleiben und lesen.

Das gilt für eine Internet-Site genauso, wie für Mail!

Die Anzahl derer, die ein Mail öffnen im Verhältnis zur Gesamt-Aussendung nennt man Opening Rate. 1000 ausgesendet, 50 machen auf, OR = 5%. Eine gute OR für eine Landing-Page könnte man so definieren, dass der Besucher länger als ein paar Sekunden bleibt, am Besten einige Minuten. Dann hat er wirklich etwas gelesen.

So, der Aufreißer ist fertig, jetzt noch ein Untertitel, wir nennen ihn gerne auch Body-Title. Stellen Sie sich ein eMail vor, der Aufreißer ist der Betreff und im Body (Textkörper) kommt der Untertitel als Überschrift. Sollte auch ein reißerischer Inhalt sein, ruhig etwas länger oder gar zweizeilig. Er dient nur dazu, den Leser weiter zu interessieren, damit er wiederum weiter liest.

Man sagt, Sie haben für diesen Prozess 3 Sekunden Zeit. In diesen 3 Sekunden entscheidet der Leser (oder Besucher einer Internet-Seite) ob er bleibt und weiterliest oder schließt und damit für immer weg ist.

Jetzt kommt Ihr eigentlicher Text, Ihre Botschaft. Die Begründung, warum Ihr Angebot das Beste ist. Bauen Sie in Ihren Werbetext Querverweise oder Bremser ein, zum Beispiel eine Kundenmeinung, erzählen Sie von Projekten, von zufriedenen Kunden, etwas Technisches, was eben zu Ihrem Angebot passt.

Denken Sie auch an die neuen Hobby’s Ihrer Leser, warum nicht als Audio-File, als Video (youtube), als was Sie eben wollen, Hauptsache es schmeckt dem Fisch – und das ist nun mal auch Multimedia!

Lockern Sie den Text auf, viele Zwischenüberschriften, Absätze, et cetera.

Dazwischen immer wieder (etwa drei Mal in der Botschaft) die Möglichkeit zur Konversion, zum Abschluss. Der Link zum Glück! Anfangs mehr beiläufig, zuletzt sollte eine klare, unmissverständliche Handlungsaufforderung stehen.

Der Text muss folgerichtig zu unserem „Will ich haben!“-Syndrom führen, dann wird Ihr Mailing ein Erfolg, Ihre Werbe-Links werden benutzt und auf dem Konto bewegt sich auch etwas.

Ach ja, ich vergaß, die unmissverständliche Handlungsaufforderung:

http://www.marxbauer.com/#Affiliate

Da gibt es auch Kollegen, die das richtig gut drauf haben. Ein Beispiel ist der Ralf Schmitz, er lebt mittlerweile in Mallorca. Warum auch nicht, das Internet ist schließlich überall. Auch der Ralf hält eine Menge Gratis-Angebote bereit.

Link zu Ralf Schmitz

Werbetreibender (Merchant)

Sie können natürlich auch selbst Werbung über einen Affiliate Netzwerk Partner machen. Was Sie dazu brauchen ist eine Menge Werbemittel, das sind Banner & Teaser in allen Größen und Variationen. Stehend, animiert, man berät Sie hier gerne. Nur nicht selbst machen, wenn Sie nicht gerade Grafiker sind. Das Gebastel kostet Sie eine Menge Umsatz – lassen Sie das von Fachleuten machen. Wir beschäftigen dafür auch einen Grafiker.

Die Kosten als Merchant können sehr unterschiedlich ausfallen, je nach Ihrer Branche/Nische.

Man unterscheidet:

  • PPC pay-per-click – kostet für jeden Klick etwas, aber nur sehr wenig.
  • PPL pay-per-lead – Wird der Klicker irgendwie aktiv, bestellt zum Beispiel einen News-Letter oder ein eBook, oder er meldet sich für irgendetwas an, so wird er zum Lead. Klassisch war das der Anrufer, der sagte ich interessiere mich für … die Adresse wurde dann an einen Vertreter weiter gereicht … so wurde er zum Lead. Je nach Branche kann das schon mehr in der Kasse bewegen. Leads werden höher bezahlt, so von € 5.-bis zu € 80.- und darüber, je nach Nische.
  • PPS pay-per-sale – Der Interessent kauft – wird zum Kunden. Die Königs-Klasse! Meist steht klar in den Werbebedingungen, wie viel der Werbetreibende dafür bezahlt. Auch prozentuale PPS gibt es. Sogar lebenslang, der Kunde wird Ihnen zugeordnet und Sie erhalten immer wieder Provision.

Eine eindeutige Empfehlung hierzu ist der Klickbankprofi, der Dirk Henningsen, er hat das Thema sehr seriös aufgearbeitet und zwar auch von der Seite, dass Sie Ihr Angebot dort einstellen können und so mit dem Traffic der Partner Ihr Geld verdienen. Gratis-Angebote beachten!

KlickBankProfi

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